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Der Landfrauenverein Kleinern feierte am 16. März 2006 sein 40-jähriges Bestehen

Die Jubiläumsfeier begann um 09.00 Uhr, mit einem Gottesdienst.

Anschließend Frühstück und Festprogramm.

  

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Landfrauenverein Kleinern feierte 40-jähriges Bestehen

"Heute Powerfrauen, die auf dem Lande leben"

Von Winfried Himstedt                                 Waldeckische Landeszeitung, 21. März 2006

EDERTAL-KLEINERN (him). Ihr 40-jähriges Bestehen feierten am Wochenende die Kleinerschen Landfrauen mit einem Jubiläumsfest im Bürgerhaus. Grußworte, Vorführungen, Ehrungen und eine Bilderschau standen im Mittelpunkt des Festprogramms.

 

Der Feier vorausgegangen war ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche, in dem die Frauen Texte vortrugen und der vom MGV 1845 Kleinern unter Leitung von Karin Bergmann musikalisch mitgestaltet wurde. Pfarrer Eckert hatte sich in seiner Festpredigt Gedanken über die Biene, das Wahrzeichen der Landfrauen, gemacht.

 

Im voll besetzten Saal des Bürgerhauses begrüßte Vorsitzende Karin Heinrichs-Daude anschließend die vielen Gäste zu einem reichhaltigen Frühstücksbuffet an den liebevoll dekorierten Tischen. In ihrer Ansprache ging sie auch in einem kurzen Rückblick auf die 40 Jahre Vereinsgeschichte ein. Vorläufer des heutigen Vereins war  der 1881 gegründete Frauenverein in Kleinern, dessen Mitglieder sich seinerzeit vor allem der Unterstützung und Pflege von Armen und Kranken verschrieben hatten. Vor genau 40 Jahren jedoch, am 24 Februar 1966, schlossen sich 18 interessierte Frauen in Kleinern zusammen und hoben den Landfrauenverein aus der Taufe. Erste Vorsitzende war Rosemarie Wende. Der heutige Verein mit seinen 32 Mitgliedern bietet Fachvorträge zum Beispiel in Gesundheits- und Ernährungsfragen, Lernfahrten oder Kurse in Erster Hilfe an. Seit vielen Jahrzehnten bewirten die Damen die Teilnehmer des jährlichen Seniorentages mit Kaffee und Kuchen, bieten ihnen Sketche und Lieder und sind auch sonst bei diversen Aktivitäten der örtlichen Vereine und Feiern dabei. Theaterbesuche mit Kindern oder Bastelnachmittage zählen ebenso zum Arbeitsprogramm wie jüngst eine Einführung in den Umgang mit MP3-Player und Handy.

 

Die Glückwünsche der Gemeinde Edertal überbrachte Bürgermeister Wolfgang Gottschalk, der in seinem Grußwort an den ersten deutschen Landfrauenverein erinnerte, der 1898 in Ostpreußen gegründet wurde. „Heute hat der Strukturwandel im ländlichen Raum die Dörfer stark verändert und damit auch die Aktivitäten der Landfrauen. Heute sind sie keine Bäuerinnen mehr, sondern Powerfrauen, die auf dem Land leben, ihre Familien versorgen, ihre Kinder großziehen, sich in der Dorfgemeinschaft engagieren und oft genug hauptberuflich mit beiden Beinen in den unterschiedlichsten Berufen fest im Leben stehen. Sie sind der Motor des Dorflebens, bei dem es sich lohnt mitzumachen“, sagte der Bürgermeister.

 

Den Wunsch, weiterhin so engagiert das Leben in Kleinern mitzugestalten, sprach Lydia Biederbick (Sudeck), Vorsitzende des Landfrauenbezirks Waldeck, aus. Für den benachbarten Landfrauenverein Frebershausen gratulierte Elfriede Stöcker. Ebenfalls freundschaftliche Bande bestehen zu den Frauen in Bergheim. Gerlinde Schröder und Regina Paar hatten ihre Glückwünsche in einen lustigen Sketch gepackt.

 

Als die 32 fleißigen Bienen aus Kleinern bezeichnete Ortsvorsteher Werner Waid die Landfrauen, die aus dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken und zum Wohl der Dorfgemeinschaft tätig seien. Sein besonderer Dank galt dem Vorstand für seinen unermüdlichen Einsatz. Weitere Glückwünsche kamen von den Vertretern der örtlichen Vereine, die sich allesamt einig waren, dass der Landfrauenverein die gute Seele des Dorfes ist. Bei vielen der Anwesenden wurden alte Erinnerungen wach, als Karin Heinrichs-Daude und Jutta Bardeleben in einer Computerschau, die von Herbert Rohrbach bearbeitet worden war, Bilder aus dem 40-jährigen Vereinsgeschehen präsentierten. Viel Beifall gab es für Inge Blümer und Jutta Bardeleben, die mit ihrem humorvollen Sketch um eine Tasse Kaffee die Lacher auf ihrer Seite hatten. Das „Gedicht der Landfrauen“, von Lissy Paul geschrieben und von Irma Albus in bewegender Weise vorgetragen, brachte einen passenden Abschluss in diese rundum gelungene Jubiläumsfeier.

 

Mit einem Blumenpräsent zeichnete die Vorsitzende die „Damen der ersten Stunde“ aus. Als Gründungsmitglieder wurden geehrt: Marie Rischard, die auch gleichzeitig an diesem Tag ihren 68. Geburtstag feierte, Elisabeth Eifert, Marlis Emden, Ruth Gießing, Erna Gras, Marianne Hilpisch, Lina Hofmann, Irmgard Kleppe, Marie Münch, Erika Ruppert, Lina Scharny, Lina Siegmund, Marie Waid und Steffi Wittekind. Des weiteren erhielten Christel Peuster (33 Jahre Mitglied), Regina Marth (31 Jahre), Anneliese Röse (25 Jahre) sowie Maria Meuser und Erna Pfeil für 20-jährige Vorstandsarbeit eine Anerkennung.

  

  

Kuchen als Glücksschwein:

Damen des Landfrauenvereins Kleinern bewirteten beim Sommerfest mit Minister Wilhelm Dietzel im Sommer 2004 die Besucher mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.

Im Bild (von links nach rechts):

Christel Peuster, Margarete Münch, Vorsitzende Karin Heinrichs-Daude, Irma Albus, Minister Wilhelm Dietzel und Irmgard Löck.

Archivfoto: Jörg Schade

Landfrauenverein Kleinern feiert am Sonntag 40-jähriges Bestehen

    

Von Jörg Schade                                                                                                                               HNA, 16. März 2006

  

KLEINERN. Die Geschichte der Landfrauenbewegung in Kleineren reicht weit zurück bis ins 19. Jahrhundert. Die offizielle Geburtsstunde des heutigen Landfrauenvereins Kleinern schlug allerdings erst vor 40 Jahren im Jahr 1966. Am Wochenende wollen die 32 Damen des Vereins dieses Jubiläum mit Ehrengästen und der Bevölkerung des Wesetaldorfes feiern.

 

Vorläufer des Landfrauenvereins war der 1881 gegründete Frauenverein in Kleinern. Die Dorfchronik von Kleinern berichtet, dass sich die die Mitglieder seinerzeit vor allem der Unterstützung und der Pflege von Armen und Kranken verschrieben hatten. Erste Vorsitzende war eine Frau Brede unter Beirat des Pfarrers Vockroth, 1890 übernahm Auguste Schluckebier, Ehefrau des Kleinerschen Pfarrers Ludwig Schluckebier, den Vorsitz. Der Frauenverein veranstaltete seinerzeit unter anderem regelmäßig Weihnachtsbescherungen und richtete 1906 eine Volksbibliothek ein, die sich regen Zuspruchs erfreute.

 

Wann die Vereinsaktivitäten zum Erliegen kamen, ist in der Chronik nicht überliefert. Vor genau 40 Jahren jedoch schlossen sich interessierte Frauen in Kleinern zusammen und hoben den Landfrauenverein aus der Taufe. Mit zu den Triebfedern der Gründung und des Vereinsaufbaus zählten damals die Landwirtschaftslehrerinnen Lindner und Stock, wie die heutige Vorsitzende Karin Heinrichs-Daude berichtet. Erste Vorsitzende war Rosemarie Wende.

 

Der heutige Verein ist bemüht, seinen Mitgliedern Fachvorträge zum Beispiel zu Gesundheits- und Ernährungsfragen, Lernfahrten oder Kurse in Erster Hilfe zu bieten. Seit vielen Jahrzehnten bewirten die Landfrauen die Teilnehmer der Seniorennachmittage in Kleinern mit Kaffee und Kuchen, bieten ihnen Sketche und Lieder, sind bei diversen Aktivitäten der örtlichen Vereine und Feiern wie zum Beispiel dem Almabtrieb dabei, bei dem sie Germknödel anbieten. Theaterbesuche mit Kindern oder Bastelnachmittage für den Nachwuchs zählen ebenso zum Arbeitsprogramm wie - in jüngster Zeit - eine Einführung der Damen in den Umgang mit Handys und MP3-Playern.

 

Das Jubiläum beginnt am Sonntag 19. Januar, um 9 Uhr zunächst mit einem Gottesdienst in der Kirche. Danach laden die Damen zum Frühstück und zur Jubiläumsfeier ins Gemeinschaftshaus mit Ansprachen, Ehrungen, einer Computersschau über die Vereinsgeschichte sowie einigen Sketchen ein.